MIG- und MAG-Schweißen

MIG- und MAG-Schweißen im Detail erklärt

Das Schweißen allgemein erfreut sich in den letzten Jahren einer zunehmend größeren Beliebtheit. Das liegt auch an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und der Entdeckung neuer Verfahren. Besonders angesagte Schweißarten sind das MIG- und MAG-Schweißen, die beide zum Metallschutzgasschweißen gehören.

Und genau um diese beiden Arten soll es in diesem Beitrag auch gehen. Bei beiden wird ein sogenannter Lichtbogen benötigt, doch was gibt es dazu sonst noch zu wissen. So viel Vorweg: Das Metallschugtzgasschweißen ist im Bereich der Metallverarbeitung ein elementarer Bestandteil und längst nicht mehr wegzudenken.

Mit dem Metallschutzgasschweißen ist es möglich, Werkstoffe in verschiedenen Stärken mit einem anderen Material zu verbinden. Der ganze Prozess kann mit einem Handschweißgerät erfolgen. Industrielle Porduktionen lassen das Ganze jedoch in der heutigen Zeit mit der Unterstützung eines Schweiß-Roboters durchführen.

Beide Arten zählen zu den meistgenutzten

Innerhalb der verschiedenen Schweißarten gibt es eine Reihe von Lösungen, die zur Verfügung stehen. Das MIG- und MAG-Schweißen erfreuen sich bei den Schweißern der heutigen Zeit einer großen Beliebtheit.

Allgemein wird bei beiden Arten eine Drahtelektrode verwendet und die sorgt während des Vorgangs dafür, dass die beiden Metallteile erstklassig verbunden wird. Wichtig bei beiden Varianten ist die Verwendung von Gas, beispielsweise CO2.

Dies ist unerlässlich, denn es schützt die zu schweißende Stelle vor Verunreinigungen. Das ist absolut unerwünscht und daher ist Sorgfalt bei beiden Varianten enorm wichtig. Doch was zeichnet das MIG- und MAG-Schweißen eigentlich aus? Das klären wir nachfolgend ein wenig genauer.

Das MIG-Schweißen im Detail erklärt

Das Metall-Inertgasschweißen bedient sich des Einsatz verschiedener Inertgase. So kann beispielsweise ein Gemisch aus Stickstoff und Edelgasen verwendet werden. Bei den Edelgasen gibt es verschiedene Ansätze. Einige sind gängig, andere teurer und andere günstiger als die meisten.

Oftmals kommen Helium, Argon oder Neon zum Einsatz. Die eingesetzten Metalle sind vorwiegend Edelmetalle. Alternativ nutzen die Schweißer auch Aluminium. Die angesprochenen Gase werden übrigens als inert beezichnet.

Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel, denn es gibt eine chemische Struktur und durch den Schweißvorgang ist die Verbindung mit anderen Elementen nahezu ausgeschlossen. Inertgase gelten als wertvoll und haben dementsprechend ihren Preis.

Nachfolgend sehen Sie noch die wesentlichen Unterschiede vom MIG-Schweißen zur MAG-Variante:

  • Das MIG-Schweißen nutzt oftmals das günstige Argon. Helium gilt als teures Gas und wird daher eher selten eingesetzt.
  • Diese Variante wird vorwiegend bei Metallen wie Edelstahl, Titan, Kupfer oder Aluminium eingesetzt.

Das MAG-Schweißen einfach erklärt

Während beim MIG-Schweißen die erwähnten Inertgase zum Einsatz kommen, zeichnet sich das MAG-Verfahren durch die Verwendung von Aktivgase aus. Meist nutzen die Schweißer dafür Kohlenstoffdioxid. Alternativ entscheiden sich Schweißer aber auch für ein Gemisch aus CO2 und Argon.

Das MAG Schweißen hat aber noch eine ganz entscheidende Eigenschaft, denn im Gegensatz zum MIG-Schweißen ist das CO2 ein wichtiger Bestandteil und nimmt entsprechend auch am Schweißvorgang teil.

Ansonsten unterscheidet sich das MAG-Schweißen durch die Einsatzbereiche. So wird diese Verfahrensvariante vorwiegend bei Stahl eingesetzt, der legiert ist. Aber auch unlegierter Stahl wird häufig durch das MIG-Schweißen bearbeitet. Das sind so die wesentlichen Aspekte, die diese beiden Verfahren unterscheidet. In jedem Fall sind beide qualitativ erstklassig und zählen nicht umsonst zu den meistverwendeten Schweißarten.