Laserschneiden – Metallverarbeitung der Zukunft

Die Zeiten in denen Metalle oder Kunststoffe ausschließlich mit Scheren oder Stanzen bearbeitet werden konnten sind lange dabei. Mit dem Laserschneiden gibt es eine neue, effiziente Technologie, die es ermöglicht Metalle aller Art in Form von Blechen, aber auch Kunststoffe und verschiedene Verbundmaterialien schnell und zuverlässig zu zuschneiden. Auch das Schneiden von dreidimensionalen Objekten wie Rohren oder Profilen ist mit entsprechender Ausstattung kein Problem.

Das Laserschneiden ermöglicht weit höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Formen der Metallverarbeitung. Ein Laser kann bis zu 100 Meter Material pro Minute schneiden. Und dabei lohnt sich das Laserschneiden auch schon bei geringen Stückzahlen von zu anzufertigenden Werkstücken.

Immer wenn Genauigkeit beim Ausschneiden komplexer Formen gefragt ist oder das Werkstück möglichst nicht berührt werden soll, ist die Technologie des Laserschneidens die ideale Lösung. Die kontaktlose Materialtrennung mit dem Laserstrahl ermöglicht größte Präzision und eine maximale Arbeitsgeschwindigkeit. Damit ermöglicht das Laserschneiden eine schnellere Produktion zu geringeren Kosten bei gesteigerter Verarbeitungsqualität.

Hier können Sie mehr über die Technologie des Laserschneidens erfahren.

Verfahrenstechniken beim Laserschneiden

Es gibt in wesentlichen die folgenden Verfahren, die beim Laserschneiden zur Anwendung kommen und für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet sind.

Laserstrahlbrennschneiden: Beim Laserstrahlbrennschneiden trifft der Laser auf das zu schneidende Werkstück und erhitzt dieses bis zur Verbrennungstemperatur des Materials. Dabei wird Sauerstoff auf die Schnittkante geblasen. Das Laserstrahlbrennschneiden ermöglicht eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit als als das Laserstrahlschmelzschneiden.

Laserstrahlsublimierschneiden: Beim Laserstrahlsublimierschneiden wird das Material durch den Laser direkt verdampft und direkt vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand überführt. (Der flüssige Aggregatzustand wird übersprungen). Ein Prozessgas bläst die verdampfte Materie aus der Schnittfuge, bevor das Material wieder kondensieren und in den festen Aggregatzustand übertreten kann. Das Laserstrahlsublimierschneiden ist vor allem für die Bearbeitung nichtmetallischer Werkstoffe wie Kunststoff oder Verbundmaterial geignet.

Laserstrahlschmelzschneiden: Der Werkstoff wird durch den Laser geschnitten, in dem dieser das Material bis zur Schmelztemperatur erhitzt. Das geschmolzene Metall wird dann mit Hilfe eines unter Druck stehenden Gases, das aus einer Düse austritt, fortgeblasen. Als Gas wird meist Stickstoff, manchmal auch das teurere Argon oder Helium eingesetzt. Das Laserstrahlschmelzschneiden ist am Besten für das Zuschneiden von Metallen, insbesondere von Blechen geeignet. Ein großer Vorteil ist die saubere Schnittkante, die im Gegensatz zu anderen Bearbeitungstechniken kaum Grate aufweist und nur geringer Nachbearbeitung bedarf.