Schweißverfahren

Schweißverfahren in der Übersicht

Elektrodenschweißen, WIG oder MAG – hier die Übersicht zu behalten, ist gar nicht so einfach. Um in Zukunft nicht durcheinander zu geraten, haben wir eine genaue Übersicht erstellt.

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Arten und welche Vor- und Nachteile bieten sie?

DAS MIG- und MAG-Schweißen in der Übersicht

Beim MIG- und MAG-Verfahren handelt es sich um zwei Verfahren innerhalb des Metallschutzgasschweißens. MIG definiert das Metallschweißen mit inerten Gasen, während MAG für Metallschweißen mit aktiven Gasen steht. Der Schweißprozess sieht dabei so aus, dass sich der entstehende Lichtbogen zwischen dem Werkstück und dem Draht befindet.

Während des Prozesses schmilzt der Draht und das Metall geht in einen flüssigen Zustand über. Um vor der Oxidation den maximalen Schutz zu gewährleisten, wird spezielles Schutzgas verwendet. Das MAG- und MIG-Schweißen unterscheidet sich zwischen den Gase, die ausströmen.

Beim MIG-Schweißen wird Helium respektive Argon verwendet, beim MAG dagegen kommt CO2 oder ein Gemisch zum Einsatz. Beide Verfahren gelten unter Schweißern als Allrounder, da so gut wie alle Materialien damit bearbeitet werden können. Das Metallschutzgasschweißen zeichnet sich allgemein durch seine Geschwindigkeit und die sauberen Schweißnähte aus.

WIG Schweißen in der Übersicht

Anders als beim MAG- und MIG-Schweißen verwenden WIG-Schweißgeräte eine Wolfram-Elektrodenspitze. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie den gegenüber anderen Metalle den höchsten Schmelzpunkt besitzt.

Die Elektrode schmilzt jedoch nicht ab, vielmehr wird der Brenner in der einen Hand geführt und der Schweißzusatz hinzugegeben. Wie hoch der Schweißzusatz letztendlich ist, das kann der Schweißer beliebig festlegen und ist abhängig von dem Verwendungszweck.

Es gibt aber auch noch weitere Vorteile beim WIG-Schweißen. So zeichnet sich dies dadurch aus, dass die Anzahl optisch unschöner Spritzer verringert wird. Nicht zu vergessen ist der gesundheitliche Aspekt. So ist man beim WIG-Schweißen weniger Belastungen ausgesetzt.

Das Elektrodenschweißen in der Übersicht

Das Elektrodenschweißen zählt innerhalb der verschiedenen Arten zu den vergleichsweise einfachen Schweißverfahren. Das Schweißen erfolgt dabei über eine Elektrode, die zum Werkstück bewegt wird und ummantelt ist.

In dem Mantel ist ein Pulver enthalten, welches beim Schweißen eine Schutzschicht in Form einer Gasglocke freisetzt. Dadurch wird die Schweißnaht vor äußerlichen Einflüssen geschützt.

Beim Elektrodenschweißen entstehen eine Reihe von Vorteilen. Zum einen ist es ein flexibel einsetzbares und vergleichsweise kostengünstiges Verfahren. Dünne Nähte lassen sich jedoch ein wenig schwieriger umsetzen. Soweit eine kurze Übersicht über die gängigen Schweißarten. Alle vier vorgestellten Arten erfreuen sich großer Beliebtheit und haben alle ihre ganz eigenen Vorteile.

Quelle: https://www.kovinc.de/wiki/schweissverfahren

Kommunikation in der Schweißtechnik

Wie wichtig ist die Kommunikation in der Schweißtechnik?

Die Schweißtechnik entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. Doch in vielen Unternehmen mangelt es an der Kommunikation. Um ein wirklich gutes Unternehmen in der Schweißbranche zu werden, ist eine gut funktionierende und vor allen Dingen harmonierende Kommunikation unerlässlich.

Zwischen einigen Kollegen wird getuschelt und die anderen wissen nicht, was der andere treibt. In diesem Beitrag wollen wir uns die Thematik ein wenig näher anschauen. In Zeiten, wo über Industrie 4.0 täglich gesprochen wird, ist die derzeitige Ist-Situation bei vielen Betrieben recht erschreckend.

Problematik – Termine in Excel-Listen und wichtige Infos handgeschrieben

Trotz des digitalen Wandels greifen viele Unternehmen noch immer zu den bewährten Methoden. Und die schauen wie folgt aus: Wichtige Informationen werden schriftlich festgehalten, es werden Papier-Kalender genutzt und die Aufgaben in Excel-Listen übertragen.

Das ist alles, aber bei weitem nicht kommunikativ und fortschrittlich. Die Angestellten arbeiten nicht gemeinsam, sondern ertrinken im Stress. Initiativen gibt es keine und die Führungskräfte interessieren sich nur für die eigenen Probleme.

Um jedoch Transparenz gegenüber den Kunden zu zeigen, die Kapazitäten besser zu nutzen und als Unternehmen kommunikativer nach außen zu wirken, eignen sich Meetings und effektive Programme sehr viel besser.

Tools und Meetings helfen, effektiver zu arbeiten und die Abläufe im Unternehmen zu optimieren

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Tools, mit denen die Kommunikation deutlich vereinfacht wird. Viele fragen sich noch immer, welchen Nutzen für die Mitarbeiter entstehen.

Die Antwort: Die Transparenz für die Angestellten und Führungskräfte ist wesentlich höher. Außerdem können auftretende Probleme schneller und zielgerichteter gelöst und mögliche Engpässe binnen weniger Augenblicke gelöst werden.

Insgesamt steigt die Qualität der Arbeit, die Kundenzufriedenheit steigt und das wirkt sich natürlich auch auf andere Kennzahlen aus. Ob Umsatz, Qualität oder Auslastung – durch innovatives Denken gelingt Fortschritt.

Fortschrittliches Denken wird in der Schweißtechnik zunehmend wichtiger

Jahr für Jahr gibt es neue Unternehmen in der Schweißtechnik. Um auf dem hartumkämpften Markt langfristig zu bestehen, muss nicht nur die Qualität stimmen. Das Gesamtpaket und darin ist auch die Kommunikation gemeint, muss fließen.

In den kommenden Jahren wird sich dieser Aspekt weiter verstärken – auch dank Industrie 4.0. Für die Unternehmen wird es auch in Zukunft darum gehen, den Anschluss zu halten und umfassende Maßnahmen zur Digitalisierung anzustreben.

Vernetzungsstrategien, komplexe Software und permanente Weiterbildungen – nur so wird es möglich sein, die nächsten Schritte zu gehen. Denn: Bei aller Technik und neuer Möglichkeiten – die Mitarbeiter müssen deutlich kommunikativer werden.

Vorteile des Roboterschweißens

Die bekannten Vorteile des Roboterschweißens

Im Bereich des Schweißens gibt es die unterschiedlichsten Schweißverfahren. Neben dem manuellen Schweißen ist der Begriff Roboterschweißen ein wegweisendes Zukunftsmodell geworden.

Das liegt vor allen Dingen an den vielen Vorteilen. Durch die vielen positiven Nutzen ist das Roboterschweißen mittlerweile nicht mehr aus der Metallbearbeitung wegzudenken.

Insgesamt bietet das Roboterschweißen vier ganz entscheidende Vorteile, auf die wir in diesem Artikel im Detail eingehen möchten. Neben der Qualität sind die Vorteile auch die höhere Produktivität, geringere Kosten für die Mitarbeiter und der Ausfall ist ebenfalls auf einem geringeren Niveau. Es gibt natürlich noch weitere Vorteile, doch die vier erwähnten sind ganz entscheidend.

Die Qualität beim Roboterschweißen

Beim Schweißen entscheiden zwei Bereiche darüber, ob die Qualität auf dem bestmöglichen Niveau ist. Zum einen ist dies die Wiederholbarkeit. Doch auch die Integrität von dem jeweiligen Schweißpunkt ist für die Qualität wichtig.

Beim Roboterschweißen wird mit Hilfe von dem automatisierten System die Schweißintegrität sichergestellt. Beispielsweise wird so eine Qualität beim manuellen Schweißen nicht mal im Ansatz erreicht.

Das Roboterschweißen hat zudem den Vorteil, dass die Qualität unmittelbar nach der Fertigung kontrolliert werden kann. Die Fehlerquote ist beim Roboterschweißen ebenfalls geringer, weshalb das Roboterschweißen insgesamt die qualitativ bessere Verfahrensweise ist.

Höher Produktivität als bei anderen Verfahrenstechniken

Die Produktivität beim Roboterschweißen ist deutlich höher als bei den anderen Techniken. Hier ist vor allen Dingen das manuelle Schweißen mit gemeint. Denn die Roboter weisen eine deutlich bessere Produktivität auf.

Da die Roboterschweißgeräte nicht lange eingestellt werden müssen, bewegt sich die Geschwindigkeit auf einem deutlich höheren Niveau. Die Roboter erzielen somit eine bessere Produktivität.

Generell lässt sich bei den Vorteilen noch erwähnen, dass manuelle Schweißer häufiger Fehler begehen. Bei den Robotern werden die Gegebenheiten eingegeben und der Prozess wird programmiert. Dadurch fallen die Mitarbeiterkosten auch deutlich geringer aus.

Geringer Abfallquote und Materialkosten

Im Gegensatz zu den anderen Verfahrenstechniken bietet das Roboterschweißen noch zwei weitere Vorteile. Zum einen sind in diesem Kontext die Materialkosten zu erwähnen. Die Roboter sind beim Schweißen mittlerweile in der Lage, bessere Analysen durchzuführen.

Dadurch sind die erwähnten Materialkosten deutlich geringer als bei den anderen Verfahren im Bereich Schweißen. Dieser Aspekt ist aus wirtschaftlichen Gründen schon mal ganz entscheidend.

Zu guter Letzt ist noch die Abfallquote zu erwähnen. Während Mitarbeiter beim Schweißen einen hohen Ausstoß produzieren und immer wieder Fehler verursachen, schaut die Lage bei Schweißrobotern anders aus. Dank der neuesten Technologien ist die Fehleranzahl geringer und die Quote besser.

Arten von Industrierobotern

Welche Arten von Industrierobotern gibt es?

Roboter kennen wir alle aus Filmen und Serien. Hierbei handelt es sich aber entweder um pure Science-Fiction oder aber um technische Spielereien, welche als solche dann auch tatsächlich eine eher geringere Relevanz im alltäglichen Leben haben dürften.

Es gibt aber gerade heut auch andere Techniken. Es gibt heute vielfältige und sinnvolle Arten, um Roboter in den Alltag zu integrieren, diesen sinnvolle Aufgaben zu geben und mit diesen die Arbeiten effektiver, schneller und vor allem auch besser zu erledigen, als es per Handarbeit überhaupt möglich wäre.

Anwendungsbereiche für moderne Roboter finden sich heute vornehmlich in der Industrie. Hier ist die Zukunft bereits seit einigen Jahren in der Gegenwart angekommen und schon längst zum Alltag geworden. Welche Möglichkeiten und welche Roboter Sie in der Industrie heute erwarten, dies zeigen wir Ihnen nun.

Die beliebtesten Industrieroboter im kurzen Überblick

Eine besonders wichtige Gruppe im Bereich der Industrieroboter findet sich bei den Schweißrobotern. Diese fügen mittels unterschiedlicher Techniken Werkstücke mit höchster Präzision und spielen beispielsweise in der modernen Blechbearbeitung eine sehr große Rolle.

Lackieren, Zusammensetzen und Schneiden, Industrieroboter sind heute dazu in der Lage, noch viele weitere Aufgaben zu erledigen und hierbei auch die höchsten Ansprüche vollkommen ohne Probleme zu erfüllen. Dabei konnte die Technik in den vergangenen Monaten und Jahren kontinuierliche Fortschritte verzeichnen, heute ist diese so gut und zuverlässig wie nie zuvor.

Auch zum effektiven und schnellen Montieren sind die Industrieroboter oftmals die erste Wahl. Hier zahlt sich die hohe Präzision in Kombination mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit, welche vor allem bei dauernd wiederholten Aufgaben von Bedeutung ist, mit Sicherheit und mehr als deutlich aus.

In welchen Branchen sind die Roboter heute eigentlich besonders gefragt?

Die Vielfalt der Branchen, in welchen moderne Industrieroboter tagtäglich zum Einsatz kommen, nimmt durch die steigende Nachfrage in den vergangenen Monaten und Jahren immer weiter zu, die Rollenbedeutung ist signifikant gestiegen.

Ein gutes Beispiel ist die Produktion neuer Autos bzw. anderer Fahrzeuge. Hier spielen die Roboter eine sehr wichtige Rolle. Konstant gute Ergebnisse bei der Fertigung und Bearbeiten werden hier erwartet, gleichzeitig erfolgt die Produktion bekanntermaßen aufgrund steigender Verkaufszahlen unter hohem Zeitdruck. Diese Anforderungen lassen sich mit einem modernen und guten Industrieroboter definitiv erfüllen.

Aber auch in anderen Branchen, beispielsweise bei der Blechbearbeitung in all seiner breiten Auswahl, darf der moderne Industrieroboter im Alltag heute einfach nicht mehr fehlen. Viele Schritte laufen hier mit den entsprechenden Robotern deutlich schneller und besser ab.

Gefahren durch Roboter

Welche Gefahren drohen im Alltag durch Roboter?

Roboter gehören heute in immer mehr Unternehmen zum ganz alltäglichen Bild. Die moderne Technik übernimmt hier immer häufiger aufwendige Arbeiten und sorgen somit für eine Optimierung aller wichtigen und laufenden Prozesse.

Keine Ausnahme macht hierbei auch das Schweißen. Bei der Produktion von Autos sind die Schweißroboter mittlerweile beinahe unverzichtbar. Die sauberen und konstanten Ergebnisse bei hoher Produktivität sprechen hier für sich.

Doch bekanntlich ist nicht alles Gold, was glänzt und hier machen auch die Roboter beim Schweißen keine Ausnahme. Wir zeigen Ihnen im Folgenden die Gefahren, die bei der Verwendung der Roboter immer wieder auftreten können.

Die unterschätzte Gefahr – Der Schweißrauch

Eine wesentliche Gefahr, die generell natürlich immer beim Schweißen auftreten kann und auch tatsächlich entsprechend präsent ist, ist der sogenannte Schweißrauch. Natürlich spielt dieser auch bei der Bearbeitung durch einen Roboter eine große Rolle.

Der Schweißrauch entsteht immer durch das Verdampfen der Materialien. Denn egal bei welcher Technik, beim Schweißen wird immer mit sehr hohen Temperaturen gearbeitet, bei denen die Werkstoffe in flüssiger Form vorliegen und auch ein Verdampfen ist möglich.

Noch einmal deutlicher wird die Gefahr, wenn beim Schweißen sogenannte Zusatzwerkstoffe zum Einsatz kommen. Diese stellen in der Regel bei der Arbeit eine Ergänzung zu den genutzten Materialien dar.

Effektive und einfache Maßnahmen gegen diese Gefahr

Grundsätzlich handelt es sich hierbei tatsächlich um die größte Gefahr, die beim Roboterschweißen unbedingt beachtet werden sollte. Es gibt jedoch einfache und schnelle Lösungen.

Unter anderem ist in diesem Fall und bei dem Einsatz einer entsprechenden Anlage und Technik immer eine Absauganlage sehr wichtig. Die Schweißrauchabsaugung gehört ganz einfach zur Standardausstattung.

Je nach Gebiet und je nach zu erledigender Arbeit reicht eine fest installierte Haube, alternative Produkte sind für flexible Arbeiten anpassbar und bieten hier eine ansprechende Lösung. Unter anderem ist das Gefahrenpotenzial natürlich auch von dem verwendeten Werkstoff abhängig.

Interessanten Informationen über das Roboterschweißen

Der technische Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten. In immer mehr Bereichen, egal ob geschäftlich oder privat, gehören Roboter ganz einfach mit dazu und sorgen zudem dafür, dass Arbeiten schneller, effizienter und auch günstiger durchgeführt werden können.

Dies gilt natürlich auch für das Schweißen. Hierbei kommen gerade in der heutigen Zeit immer mehr Roboter zum Einsatz, die für konstant saubere und gute Ergebnisse sorgen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Automobil-Industrie. Hier sind die Roboter für effektives und sauberes Schweißen bereits seit einigen Jahren im Einsatz und übernehmen immer mehr wichtige Schritte.

Das Thema ist sehr komplex und gewinnt zudem immer weiter an Bedeutung. Damit Sie jedoch auch in Zukunft immer mitreden können und auf dem neuesten Stand sind, finden Sie im Folgenden die wichtigen Informationen und Fakten rund um das Thema Roboterschweißen.

Die Geschichte der Schweißroboter im Überblick

Auch wenn die Roboter gerade in den vergangenen Jahren immer mehr auf dem Markt eingesetzt wurden und werden, handelt es sich hierbei im Grunde genommen um alles andere als eine neue Erfindung.

Ihren eigentlichen Ursprung haben die Roboter bereits in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Hier kamen die ersten Modelle auf den Markt und wurden bereits aktiv eingesetzt. Die ersten Schweißroboter wurden in Japan eingesetzt und hier auch überwiegend entwickelt.

Durch die schnellen und sauberen Ergebnisse dauerte es dann aber nicht mehr lange, bis die ersten Modelle auch in Deutschland auf den Markt kamen. Mit den ersten Robotern sind die Modelle von heute allerdings kaum noch zu vergleichen.

Aufbau und Funktionalität der Schweißroboter

Generell besteht ein moderner Schweißroboter aus mehreren Baugruppen, die zusammen das komplexe Gebilde darstellen. Ein wichtiges Element stellt hierbei die Steuerungseinheit dar, das Antriebssystem sorgt für die notwendige Leistung. Hierbei wird zwischen verschiedenen Antrieben unterschieden, welche natürlich alle sowohl Vor- wie auch Nachteile bieten. Hier stehen die drei Varianten elektrisch, hydraulisch und pneumatisch zur freien Verfügung.

Integrierte Sensorik, die sogenannte Kinematik, das Greifsystem und die externe Sensorik runden die mechanische und technische Ausstattung der Roboter ab und machen diese zu einer vielfältigen und modernen Hilfe in verschiedenen Bereichen.

Da es heute auf dem Markt eine Vielzahl verschiedener Roboter für unterschiedliche Bedürfnisse gibt, decken diese ein besonders breites Spektrum ab. Verschiedene Branchen und verschiedene Unternehmen fordern selbstverständlich unterschiedliche Technik und werden mit dieser von den Herstellern heute auch bedient. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich aufgrund der zahlreichen Vorteile für die anfänglich hohe Investition und profitieren vom technischen Fortschritt.

Schutz gegen Laserstrahlung

Für den Schutz gegen Laserstrahlung in der Metallindustrie gibt es aktive wie passive Schutzsysteme in Form von Schürzen, Jacken, Handschuhen und Hosen. Diese Ausrüstung bietet einen wirksamen Schutz vor Laserstrahlung. Dennoch mangelt es heutzutage an zertifizierter Schutzkleidung, trotz enormer Verbreitung von Lasern als Werkzeug in Forschung und Industrie. Bisher sind ausschließlich für Augen entsprechende Schutzklassen definiert worden, so dass man zertifizierte Schutzbrillen kaufen kann.

Die zunehmende Verbreitung handgeführter Lasersysteme macht einen geeigneten Schutz für die Haut immer dringlicher. Es werden immer mehr Schweiß- und Schneidprozesse im Bereich der Laserbearbeitung durchgeführt. Der Bearbeiter befindet sich in unmittelbarer Nähe der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahlung und Werkstoff. Durch Ablenkung von hochreflektiven Oberflächen kann es zu schweren Verbrennungen kommen.

Das passive System zum Schutz der Arbeiter besteht aus mehrlagigen technischen Textilien. Die oberste Schicht reflektiert die Strahlung durch eine spezielle Beschichtung. In der mittleren Lage wird die Strahlung breitflächig verteilt. Eine unkritische Restwärme dringt bis zur Haut und verursacht ein kleineres Schmerzempfinden. Dieser Schmerz ist gewollt, weil der Bearbeiter wissen muss, dass er einer gefährlichen Bestrahlung ausgesetzt wird. Die Reaktionszeit beträgt bis zu 4 Sekunden.

Dieses System wird durch zusätzliche integrierte Sensoren gesteigert, die eine protektive Wirkung haben. Die Sensoren schicken nach der Bestrahlung innerhalb von 100 ms ein Signal an den Laser, der daraufhin automatische ausgeschaltet wird. Da die Abschaltung der Laserstrahlung etwa 80 Millisekunden dauert, wird dieses System mit einem passiven Schutz kombiniert. Die drahtlose Kommunikation per Funksignal zwischen Sicherheitskreis und Sendeeinheit des Lasers sorgt für eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

In Zukunft werden die Forscher die ganze Entwicklungsarbeit in die aktiven Systeme fließen lassen. Das Ziel ist eine größere Flexibilität und Robustheit bei gleichzeitig hoher Schutzwirkung zu entwickeln. Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich Tragekomfort und Ergonomie der Schutzkleidung sollen durch Praxistests in der Industrie verbessert werden. Der Fokus ist auf guten haptischen Eigenschaften der Handschuhe und der Reduzierung des Flächengewichts der Textilien.

Yaskawa Industrieroboter

Motoman ist mit weltweit 330.000 installierten Industrierobotern und 15.000 Mitarbeitern der Marktführer im Bereich der Automatisierung. Unternehmen YASKAWA Electric wurde 1915 in Japan gegründet und besitzt heute weltweit 60 Niederlassungen. Das international tätige Unternehmen produzierte in den letzten Jahren 25.000 Roboter jährlich. Diese Roboter werden in unterschiedlichen Branchen verwendet, so zum Beispiel als Schweißroboter oder als Industrieroboter.

Roboter spielen in der industriellen Fertigung eine zunehmende Rolle. Die Anwendung von Industrierobotern gewährleistet eine höhere Qualität und Präzision von Werkstücken, als dies bei handlicher Arbeit möglich ist. Die Industrieroboter von YASKAWA zeigen gerade im Dauereinsatz keinerlei Ermüdungserscheinungen und erledigen mit der gleichen Geschwindigkeit und Präzision auch den tausendsten Arbeitsschritt, wie zu Anfang der Serie.

MOTOMAN bietet besondere Schweißroboter, hoch-qualitative Portalsysteme und Positionierer, sowie kundenspezifische, moderne Lösungen. Dem Anwender bietet die einmalige Multi-Robot-Technologie von MOTOMAN viele Vorteile:

  • Verminderte Taktzeit und Programmierzeit, reduzierter Schweißverzug, ein sehr flexibles Anlagensystem, höhere Effizienz und vorrichtungsloses Schweißen.
  • Die Industrieroboter sind durch die Kopfachsen und den Oberarm mit einem integrierten Schlauchpaket ausgestattet. Damit wird in den Vorrichtungen nicht einzig und allein eine bessere Zugänglichkeit gewährleistet, sondern auch die Beständigkeit der Schlauchpakete konnte maßlos verlängert werden.

Sein Sortiment an Motoman-Industrierobotern erweitert YASKAWA um die GP-Serie und präsentiert zuerst Motoman GP7 und Motoman GP8. Die beiden Roboter- Modelle mit 8 kg Tragkraft sind die schnellsten ihrer Klasse und vollkommen in der Schutzklasse IP67 ausgeführt. Damit können sie ohne zusätzlichen Modifizierungen auch im rauen Umfeld für Handling- und weitere Automatisierungsaufgaben verwendet werden.

Ihr kurviges und schlankes Design bietet dem Manipulator die Möglichkeit, tief in Arbeitsgebiete einzutauchen. Die Reinigung der GP-Roboter erleichtern die glatten Oberflächen. Für die Verbindung zwischen Steuerung und Manipulator benötigt man nur noch ein Roboterkabel. Die Vorteile dieser Lösung sind reduzierter Platzbedarf und geringerer Verschleiß. Die Roboter der GP-Serie werden sehr einfach und präzise gesteuert mit der neuen Steuerung Motoman YRC1000. Diese sehr kompakte Steuerung ermöglicht eine ideale Raumausnutzung und ist dafür konzipiert, bei Geschwindigkeit und Roboterbeschleunigung neue Maßstäbe zu setzen.

Industrieroboter bringen zahlreiche Vorteile mit sich

Industrieroboter sind heute in zahlreichen Branchen und Unternehmen rund um den Globus im Einsatz. Dabei gibt es auch nach vielen Jahrzehnten mit Industrierobotern noch immer kritische Stimmen, die negative Auswirkungen der mechanischen Helfer auf Mensch und Umwelt sehen. Mit diesem Artikel möchten wir zeigen, dass der Einsatz von Robotern in der Industrie zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Diese sind nicht immer und schon gar nicht ausschließlich wirtschaftliche Vorteile für den Unternehmer, sondern häufig für die Mitarbeiter, Kunden und die Umwelt.

Industrieroboter nehmen Arbeitsplätze weg

Bereits mit zunehmender Industrialisierung und der Einführung von Fließbändern in der Produktion wurden erste Stimmen laut, die vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch diese Maßnahmen warnten. In der Realität sieht es jedoch anders aus, die Zahl der Arbeitsplätze ist gestiegen. Wer heute einen Blick in die Stellenanzeigen der Tageszeitungen oder Onlinejobbörsen wirft, findet eine Vielzahl offener Stellen in der Industrie. Auch und gerade bei Unternehmen, die Industrieroboter in ihrer Produktion einsetzen.

Der Einsatz von Industrierobotern erfüllt dabei, unabhängig von der Branche und vom Robotertyp mehrere Anforderungen. Industrieroboter erhöhen die Produktivität in der Fertigung. Diese ist notwendig, um wirtschaftlich überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben. Wer zum vermeintlichen Erhalt der Arbeitsplätze weiterhin auf manuelle Tätigkeiten setzt, riskiert damit schlichtweg die Zukunft des Unternehmens. Die durch die Industrieroboter freiwerdenden Kapazitäten führen jedoch nicht zwangsläufig zum Stellenabbau. Unternehmern ist sehr wohl bewusst, wie wertvoll loyale und erfahrene Mitarbeiter sind. Deren Jobs verändern sich, sie werden anspruchsvoller, mit mehr Verantwortung und zahlreichen Möglichkeiten in der beruflichen Entwicklung. Anstatt selbst permanent Löcher zu bohren oder Metalle zu schweißen kann der Industrieroboter diese monotone Arbeit übernehmen und dem Mitarbeiter anspruchsvollere Aufgaben in der Qualitätssicherung, Arbeitsplanung und dem Kundendienst ermöglichen. Diese Bereiche, in denen Mensch zu Mensch Interaktionen erforderlich sind, können von Robotern nicht ersetzt werden und erfordern Expertise und Kompetenz. Zugleich erhöht sich die Kundenzufriedenheit durch die kürzeren Lieferfristen, günstige Preise und einheitliche Qualität der vom Industrieroboter gefertigten Werkstücke.

Verbesserte Gesundheit durch Industrieroboter

Die Arbeit in Handwerk und Industrie belastet den menschlichen Körper. Dabei haben auch Tätigkeiten, die auf den ersten Blick nicht besonders belastend sind, langfristige Auswirkungen. Erkrankungen des Knochenapparats, der Muskulatur, der Augen und Ohren sind nicht selten in der Industrie. Hier kann der Einsatz von Industrierobotern helfen, den menschlichen Arbeiter zu schonen und die gesundheitliche Belastung zu reduzieren. Ein gutes Beispiel hierfür sind Schweißroboter. Beim Roboterschweißen sinkt die Belastung durch Lärm, Schweißstaub und unnatürliche Körperhaltungen deutlich. Das Roboterschweißen ist nicht für jede Aufgabe nutzbar und sinnvoll, reduziert jedoch die gesundheitliche Belastung der Schweißer erheblich und ermöglicht ihnen verantwortungsvolle und interessante Aufgaben in der Planung und Kontrolle. Schweißroboter können in ihrer Tätigkeit durch andere Industrieroboter unterstützt werden, zum Beispiel bei der Zufuhr und Entnahme der Materialien. Diese schweren Metallteile brauchen nicht länger von Arbeitern getragen und während des Schweißens gehalten zu werden, zum Vorteil für deren Gesundheit.

Industrieroboter tragen zum Umweltschutz bei

Reduzierte Emissionen, erhöhte Energieeffizienz und verminderte Ausschüsse und Abfälle sind weitere Vorteile beim Einsatz von Industrierobotern. Diese tragen somit zum Umweltschutz bei. Zwar ist die Herstellung der Industrieroboter selbst mit Energieaufwand verbunden, jedoch amortisiert sich dieser schnell über die hohe Fertigungsrate sowie die lange Laufzeit im industriellen Einsatz.

Roboterschweißen ist auf dem Vormarsch

Roboterschweißen bezeichnet die Nutzung von programmierbaren und mechanischen Werkzeugen. Ziel dieser Erfindung ist es, das Schweißen weitestgehend zu automatisieren. Dabei zieht ein Schweißroboter die Schweißnaht und handhabt das Werkstück.

Die ersten Schweißroboter erschienen in den 1960er Jahren in den USA. Damals gab es noch wenige Abnehmer dieser Erfindung. Erst in den 1980er Jahren begann mit der Automobilindustrie der Siegeszug der Industrieroboter. Die Schweißroboter wurden im großen Umfang eingesetzt, um Punktschweißungen an den Fahrzeugkarosserien vorzunehmen. Seit dieser Zeit stieg die Stückzahl der Schweißroboter enorm an. Im Jahr 2015 gab es allein in den USA 120.000 Industrieroboter. Die Hälfte davon waren Schweißroboter. Das einzige was das Wachstum der Branche begrenzt, sind die hohen Anschaffungskosten eines Roboters. In den letzten Jahren erlebt der Markt jedoch eine Wende. Aufgrund der zunehmenden Zahl an Produzenten und dem technologischen Fortschritt wurden die ersten Schweißroboter auch für kleinere Firmen erschwinglich. Besonders gefragt sind Roboter die Lichtbogenschweißen beherrschen. Rund 20% aller Schweißroboter können dieses Schweißverfahren mittlerweile ausführen.

Schweißroboter können Handschweißen nicht ersetzen

Für die Steuerung von Schweißrobotern stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So kann er vorprogrammierte Positionen nutzen. Es können optische Sensoren zum Einsatz kommen oder es ist eine Kombination aus beidem.

Die meisten Schweißroboter werden in der Automobilindustrie eingesetzt. Dort werden in Rekordtempo die Metallkonstruktionen der Fahrzeuge mit hoher Präzision zusammengeschweißt.

Bei dem Bau von Gebäuden werden Schweißroboter maximal in der Werkstatt eingesetzt. Auf der Baustelle selber sind sie bisher nicht anzutreffen. Gründe dafür gibt es mehrere.

Schweißroboter können nur in Innenräumen eingesetzt werde. Zudem arbeiten sie in einem gesicherten Arbeitsbereich, damit sie keine Menschen verletzen. Die Roboter haben keinen Tastsinn und können daher nicht erkennen, ob sie gegen eine Wand oder einen Menschen stoßen. Ein Zusammenstoß von Roboter und Mensch kann gefährliche Verletzungen zur Folge haben. Das ist ein weiterer Grund, weshalb sie nicht auf Baustellen eingesetzt werden können. Ein anderer ist, dass das Roboterschweißen noch sehr unflexibel ist. Während ein Handschweißer von einer Aufgabe zur nächsten gehen kann, müsste ein Roboter jedes Mal neu programmiert werden.

Fazit

Das Roboterschweißen ist zwar auf dem Vormarsch. Trotzdem kann es den Menschen noch nicht ersetzen. Kovinc setzt Roboterschweißen dort ein, wo es Sinn macht. Doch die Handschweißer sind nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil des Teams.