Schweißtipps

Ein jeder Profi hat mal klein angefangen und wusste wohl nicht, wie er die verschiedenen Werkstücke schweißen soll. Wie in vielen Bereichen des Lebens lernen wir dazu und an dieser Stelle sei gesagt: Jeder kann Schweißen lernen! Selbst für Anfänger stellt dies kein Ding der Unmöglichkeit dar.

Mit dem nötigen handwerklichen Geschick fällt es vielen sogar noch leichter. Einzig der Einstieg ist vielfach ein komplexes Anliegen, schließlich muss erst einmal das theoretische Wissen in Form der Grundlagen erlernt werden.

Dazu kommen die vielen Fachbegriffe und das Problem, dass es meist ohne Ausbildung recht schwer wird. Natürlich stellt die Theorie das Grundgerüst dar, doch mit den richtigen Sachverhalten und Tipps fällt es vielen deutlich leichter, die Grundzüge des Schweißens zu verinnerlichen.

1. Hilfreiche Tricks beim Elektrodenschweißen beachten

Wer noch recht neu ist und sich nicht so auskennt, dürfte über jeden Tipp zum Elektrodenschweißen froh sein. So empfiehlt es sich zunächst einmal die Elektroden zu prüfen. Häufig kommt es nämlich vor, dass diese nicht zünden. Dadurch entgeht dir als Schweißer Zeit und das muss schlichtweg nicht sein.

Daher sollten Schweißer genau prüfen, ob der Zustand der Elektroden noch den Anforderungen entspricht. Außerdem ist es ratsam, die Elektrode trocken zu lagern. So umgeht man mögliche Feuchtigkeit und kann die Elektrode deutlich länger nutzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Schweißgerät. Hier sollte der Schweißer darauf achten, dass sich das ausgewählte Modell ansprechend bedienen lässt. Nicht zuletzt gilt: Wie bei allen Schweißverfahren sollten Anwender darauf achten, entsprechende Schutzkleidung zu tragen.

2. Üben hilft enorm weiter

Ans Schweißgerät setzen und loslegen? Ganz so einfach ist das Thema nicht, zumal Schweißen von vielen als eine Art Kunst bezeichnet wird. Tatsächlich schaut es aber so ist, dass jeder ambitionierte Heimwerker das Schweißen erlernen kann.

Ist man erst einmal mit den Techniken vertraut, so geht es in der kommenden Zeit ans praktische Üben. Sind die ersten Gehversuche gemacht, so dürften nach und nach Fortschritte zu erkennen sein.

Wenngleich noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, so gilt beim Schweißen klar: Mit zunehmender Übung verbessert sich das Fertigkeitsgeschick. Es entsteht eine Art Sicherheit und die wirkt sich auf weitere Kriterien aus.

3. Das richtige Schweißverfahren

Ehe sich Schweißer an komplexe Vorhaben wagen, sollte zunächst einmal das richtige Schweißverfahren verwendet werden. Während im Karosseriebau beispielsweise Schweißroboter zum Einsatz kommen oder Punktschweißarbeiten gefragt sind, schaut es bei Heimwerkern anders aus.

Hier ist es meist das Elektrodenschweißen, welches für die vielfältigen Arbeiten die beste Wahl darstellt. MAG Schweißgeräte eignen sich für feinere Arbeiten nicht und das Impulsschweißen ist für die verschiedenen Projekte auch nicht immer die beste Wahl.

Daher sollten sich Schweißer bei der Anschaffung eines Gerätes genau überlegen, welches Schweißverfahren am Ende die beste Wahl darstellt. Preiswerte Geräte sind häufig eine gute Wahl, speziell da die Elektrodenschweiß Modelle als vielfältige und zuverlässige Lösung gelten.

4. Typische Fehler des Schutzgasschweißens umgehen

Beim Schutzgasschweißen kann es Anfängern leicht passieren, dass es zu Fehlern kommt. Das fängt schon bei der Verwendung des falschen Gases an. Argon sollte etwa 82% Anteil haben, während der CO2-Anteil bei 18% liegt.

Beim Nichteisenmetall wie Aluminium sieht das aber schon wieder aus, hier kommt 100% Argon zum Einsatz. Ein weiterer typischer Fehler ist die Wahl der falschen Menge. Hier kommt es auf den Durchmesser des Drahtes. Bei einer zu geringen Schutzgasmenge ist der Gasschutz ungenügend, wodurch in der Schweißnaht Poren entstehen.

Ansonsten sollten Anwender noch darauf achten, für den jeweiligen Draht die richtige Förderrolle zu verwenden. Ist die Nut der Drahtförderrolle zu groß, so kommt es zu einem ungleichmäßigen Drahtvorschub. Das sind so die häufigsten Fehler, auf die Schweißer achten müssen.